Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Uecker-Randow

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Uecker-Randow

    Große Sorgen am Arbeitsmarkt, Lichtblick beim Gründungsgeschehen

    Der Landkreis Uecker-Randow belegt mit 32,5 Punkten Platz 435 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern belegt der Landkreis Uecker-Randow Platz 18 unter 18 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Uecker-Randow punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Saldo der Gewerbean- und abmeldungen im Jahr 2004 belief sich im Jahr 2004 auf 4,3 je 1.000 Einwohner. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt lag der Wert bei 3,3 je 1.000 Einwohner. Das ergibt bundesweit Rang 66. In Mecklenburg-Vorpommern bringt es Rang 3 unter 18 Kreisen und kreisfreien Städten.
    • In den Jahren 2002-2004 investierten die Gemeinden und Gemeindeverbände im Kreis Uecker-Randow durchschnittlich 15,5 Prozent ihrer jährlichen Gesamtausgaben. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 12,1 Prozent. Das bringt Rang 111.
    • Im Jahr 2005 arbeiteten im Kreis Uecker-Randow 9,5 Prozent aller Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen. Im Bundesdurchschnitt liegt dieser Anteil nur bei 8,4 Prozent. Platz 133 im INSM-Regionalvergleich. Platz 6 in Mecklenburg-Vorpommern.
    • Mit 25.641 Euro (2004) sind die Arbeitskosten im Landkreis Uecker-Randow recht niedrig. Damit liegt der Kreis bundesweit auf Rang 59. Im Bundesmittel kostete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen alles im allem 30.561 Euro.

    Schwächen

    • Mit 5.309 Euro je Einwohner war die Kaufkraft im Landkreis Uecker-Randow im Jahr 2005 recht gering: Im Bundesdurchschnitt lag die Bruttolohnsumme am Wohnort bei 8.523 Euro je Einwohner. Rang 435.
    • Nur 44,1 Prozent aller Erwerbspersonen waren im Jahr 2005 sozialversicherungspflichtig oder geringfügig beschäftigt. Bundesdurchschnitt: 59,2 Prozent. Damit erreicht der Landkreis Uecker-Randow bei der Arbeitsplatzversorgung Rang 435.
    • Im Landkreis Uecker-Randow gab es im Jahr im Jahr 2005 15,3 Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner: auch hier Rang 435. Deutschlandweit kamen auf 100 Einwohner im Durchschnitt 6,0 Arbeitslosengeld-II-Empfänger.
    • In der Altersgruppe der 55- bis 65-Jährigen waren im Landkreis Uecker-Randow im Jahr 2005 nur 20,8 je 100 Einwohner sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bundesdurchschnitt bei der Altersbeschäftigungsquote: 29,4 Prozent. Rang 434.