Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Dresden

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Dresden

    Die meisten Hochqualifizierten in Sachsen, top beim BIP: Nummer 1 im Freistaat

    Die kreisfreie Stadt Dresden belegt mit 48,5 Punkten Platz 275 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Sachsen belegt Dresden Platz 1 unter 29 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Dresden punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Der Anteil der Hochqualifizierten an allen Beschäftigten belief sich im Jahr 2005 auf 20 Prozent. Im Bundesdurchschnitt hatten 7,5 Prozent der Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 4 im INSM-Regionalranking bundesweit und Platz 1 in Sachsen!
    • Deutlich über dem Durchschnitt lag im Jahr 2005 die Altersbeschäftigungsquote in Dresden: 35 Prozent der Einwohner im Alter von 55 bis 65 Jahren hatten hier einen sozialversicherungspflichtigen Job. Im Bundesdurchschnitt waren es lediglich 29,4 Prozent. Rang 18 deutschlandweit und Erster im Freistaat.
    • Der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen lag in Dresden im Jahr 2005 bei 14,6 Prozent. Im Bundesdurchschnitt waren es 8,4 Prozent. Rang 35 bundesweit, Bronze in Sachsen.
    • In Dresden belief sich das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner im Jahr 2004 auf 31.313 Euro. Bundesdurchschnitt: 24.805 Euro. Rang 71 im Bund und Platz 1 im Freistaat.

    Schwächen

    • In Dresden kamen im Jahr 2004 statistisch gesehen 2,28 öffentlich Beschäftigte auf 100 Einwohner. Im Bundesdurchschnitt waren es 1,5 Staatsdiener. Rang 399 bundesweit, Vorletzter in Sachsen.
    • Mit 9.265 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner liegt Dresden über Durchschnitt. Bundesmittel: 6.919 Delikte (2005). Rang 353.
    • Auf 100 Einwohner kamen in Dresden im Jahr 2005 8,6 Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bundesweit waren es im Schnitt 6 je 100 Einwohner. Rang 337.
    • Die Einkommensteuerkraft Dresdens ist vergleichsweise gering: Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer lag im Jahr 2004 bei 110 Euro je Einwohner. Bundesdurchschnitts: 216 Euro je Einwohner. Rang 330.