Das INSM-Regionalranking 2006

    Landkreis Schmalkalden-Meiningen

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Landkreis Schmalkalden-Meiningen

    Niedrigste kommunale Verschuldung Thüringens

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen belegt mit 45,7 Punkten Platz 322 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Thüringen belegt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen Platz 7 unter 23 Kreisen. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo der Landkreis Schmalkalden-Meiningen punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Weit vorn liegt der Kreis Schmalkalden-Meiningen im bundesweiten Vergleich bei der kommunalen Investitionsquote. Diese betrug im Jahr 2005 18,2 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit beträgt die Quote nur 13,2 Prozent der öffentlichen Gesamtausgaben. Rang 85 im INSM-Ranking für den Kreis.
    • Niedrig sind im Kreis Schmalkalden-Meiningen die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände: Mit 819 Euro stand 2004 jeder Einwohner rechnerisch in der Kreide. Der Durchschnittswert in der Bundesrepublik liegt bei 1.438 Euro je Einwohner. Rang 49 bundesweit und Platz 1 in Thüringen!
    • Vergleichsweise gut steht der Kreis Schmalkalden-Meiningen bei der Sicherheit da: 2005 wurden 4.918 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Bundesweit waren es 6.919 Delikte. Rang 116.
    • Höher als im Bundesschnitt (7,5 Prozent) ist im Kreis Schmalkalden-Meiningen der Anteil Hochqualifizierter: 8,7 Prozent aller Beschäftigten hatten 2005 einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Rang 120.

    Schwächen

    • Die Produktivität im Kreis Schmalkalden-Meiningen lag 2004 bei 43.756 Euro je Erwerbstätigem. Das bewegt sich deutlich unter der Wirtschaftsleistung, die im Bundesmittel erwirtschaftet wird: 53.331 Euro. Rang 390.
    • Niedrig ist im Kreis Schmalkalden-Meiningen das Durchschnitts-Bruttoeinkommen: 20.135 Euro je Beschäftigtem (2005) liegen deutlich unter dem Bundesmittel von 25.822 Euro. Nur Rang 420.
    • Unbefriedigend ist die Ausbildungsplatzdichte: 100 Nachfrager standen im Jahr 2003 einem Angebot von 91,6 Ausbildungsplätze gegenüber (Bundesschnitt: 96,8). Rang 368.
    • Mit einer Einkommensteuerkraft von 75 Euro je Einwohner (2004) liegt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen deutlich unter dem Bundesniveau. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer beläuft sich im Bundesschnitt auf 216 Euro je Einwohner. Rang 390 bundesweit. Mittelfeld in Thüringen.