Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Oldenburg

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Oldenburg

    Viele Jobs in schnell wachsenden Branchen, viele Straftaten

    Die kreisfreie Stadt Oldenburg belegt mit 48,5 Punkten Platz 273 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Niedersachsen belegt Oldenburg Platz 28 unter 46 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Oldenburg punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Sehr gut steht die kreisfreie Stadt Oldenburg beim Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen da. Mit einem Anteil von 16,4 Prozent wird die kreisfreie Stadt Erster in Niedersachen und kommt im Bund auf Rang 18. Der Schnitt aller Kreise lag bei 8,4 Prozent.
    • Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 33.199 Euro je Einwohner im Jahr 2004 kommt Oldenburg auf Rang 4 in Niedesachsen und auf Platz 62 im Bund. Dort lag die Wirtschaftsleistung je Einwohner statistisch bei 24.805 Euro.
    • Recht günstig sieht in Oldenburg die Lage bei den kommunalen Schulden aus. Im Jahr 2004 beliefen sich die Schulden auf statistisch 934 Euro je Einwohner. Damit rangiert die kreisfreie Stadt auf Rang 84 im Bund, wo der Schnitt bei 1.438 Euro lag.
    • In Oldenburg arbeiten relativ viele Hochqualifizierte: 9,6 Prozent aller Beschäftigten im vergangenen Jahr waren Absolventen einer Fachhochschule oder Hochschule. Im Schnitt aller Kreise waren es nur 7,5 Prozent. Das bringt Platz 5 in Niedersachsen und Rang 91 im Gesamt-Ranking.

    Schwächen

    • 2005 kamen auf 100.000 Einwohner in der kreisfreien Stadt statistisch 12.576 gemeldete Strafaten. Bundesweit warem es nur 6.919 gemeldete Delikte. Damit landet Oldenburg weit hinten auf Rang 411.
    • Die kommunale Investitionsquote lag im Jahr 2005 mit 7,1 Prozent der Gesamtausgaben deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 13,2 Prozent. Damit kommt Oldenburg auf Platz 364.
    • In der kreisfreien Stadt Oldenburg sind viele Menschen auf Transferleistungen angewiesen. 8 Prozent aller Einwohner bezogen dort im vergangenen Jahr Arbeitslosengeld II. Die kreisfreie Stadt belegt damit Rang 320. Der Bundesdurchschnitt lag bei 6 Prozent.
    • Die Kaufkraft in der kreisfreien Stadt Oldenburg ist gering: Die Bruttolohnsumme am Wohnort je Ewinwohner lag im Jahr 2005 bei 7.733 Euro. Deutschlandweit lag die Kaufkraft bei 8.523 Euro. Rang 299 im Bundesvergleich.