Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Düsseldorf

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Düsseldorf

    Bei der Kaufkraft und beim Bruttoinlandsprodukt der NRW-Spitzenreiter

    Die kreisfreie Stadt Düsseldorf belegt mit 57,4 Punkten Platz 48 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Düsseldorf Platz 1 von 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo die kreisfreie Stadt Düsseldorf punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • Düsseldorf leistet einen entscheidenden Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt: Hier werden statistisch gesehen je Einwohner Güter und Dienstleistungen im Wert von 63.852 Euro produziert (Bundesdurchschnitt 24.805 Euro, 2004). Das bedeutet im NRW-Vergleich einen klaren ersten Platz - und bundesweit Rang 4.
    • 20 Prozent aller Beschäftigten in Düsseldorf arbeiten in schnell wachsenden Branchen. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 8,4 Prozent. Das bringt bundesweit Rang 4, NRW-weit Rang 2 von 54.
    • Die Stadt mit der legendären Königsallee punktet bei der Kaufkraft: Im vergangenen Jahr lag die Bruttolohnsumme am Wohnort je Einwohner dort bei 10.661 Euro (gegenüber 8.523 Euro im Bundesdurchschnitt). Das bringt bundesweit Rang 32, NRW-intern Platz 1.
    • Ältere Menschen haben in Düsseldorf bessere Aussichten auf Arbeit als anderswo: 32,2 Prozent der 55- bis 65-jährigen Düsselorfer haben einen Arbeitsplatz (Bundesdurchschnitt 29,4 Prozent im Jahr 2005). Damit liegt die kreisfreie Stadt Düsseldorf im bundesweiten Vergleich auf Platz 75, NRW-weit auf Platz 6.

    Schwächen

    • Düsseldorf ist mit 14.095 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner (Bundesdurchschnitt 6.919) wahrlich kein ungefährliches Pflaster. Das heißt bundesweit: Rang 427. Im NRW-Vergleich rangiert die Stadt auf dem letzten Platz.
    • Mit Arbeitskosten von 37.971 Euro pro Arbeitnehmer übertrifft Düsseldorf deutlich den Bundesdurchschnitt von 30.561 Euro: Rang 414 bundesweit, vorletzter Platz im NRW-Vergleich.
    • Mit einem Anteil von 43,4 Prozent (bundesweit 35,4 Prozent) Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen belegt Düsseldorf Rang 376. NRW-weit sieht es auch nicht besser aus: Rang 47.
    • Auf 100 Düsseldorfer kamen im Jahr 2004 statistisch gesehen 1,69 öffentlich Beschäftigte. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 1,5 Beschäftigte in Gemeinden und Gemeindeverbänden - das bedeutet Platz 324 für Düsseldorf. NRW-weit auch hier: Platz 47 unter 54 Kreisen und kreisfreien Städten.