Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Mönchengladbach

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Mönchengladbach

    Hohe Einkommen, magere Investitionsquote

    Die kreisfreie Stadt Mönchengladbach belegt mit 47,7 Punkten Platz 289 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Mönchengladbach Platz 43 von 54 Kreisen und kreisfreien Städten. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Mönchengladbach punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • In der kreisfreien Stadt Mönchengladbach wird recht gut verdient. Die durchschnittliche Bruttolohnsumme am Arbeitsort je Beschäftigtem liegt bei 28.956 Euro (Bundesdurchschnitt 25.822 Euro). Rang 76 für Mönchengladbach.
    • Über Bundesniveau liegt in Mönchengladbach der Anteil der Beschäftigten in schnell wachsenden Branchen: 11 Prozent gegenüber 8,4 Prozent im Bundesdurchschnitt (2005). Rang 99.
    • Auch bei der Einkommensteuerkraft schneidet Mönchengladbach recht gut ab: Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer lag dort im Jahr 2004 bei 272 Euro je Einwohner. Im Bundesdurchschnitt waren es nur 216 Euro. Das bedeutet: Rang 133.
    • Bezogen auf 100 Einwohner gibt es in Mönchengladbach statistisch betrachtet nur 1,26 öffentlich Beschäftigte. Im Bundesdurchschnitt sind es 1,5 Staatsdiener. Damit erreicht Mönchengladbach Rang 168.

    Schwächen

    • Nur ein recht kleiner Teil der kommunalen Ausgaben wird in Mönchengladbach für Investitionen aufgewendet: Die Quote lag im Jahr 2005 bei 4,9 Prozent. Im Bundesdurchschnitt waren es 13,2 Prozent - das bedeutet Rang 410 für Mönchengladbach.
    • In Mönchengladbach bezogen im Jahr 2005 9,4 Prozent aller Einwohner Arbeitslosengeld II, bundesweit waren es 6 Prozent. Das heißt: Rang 352 bundesweit, NRW-intern Rang 51 von 54.
    • Mönchengladbach bewegt sich mit 9.194 gemeldeten Straftaten je 100.000 Einwohner (2005) über Bundesniveau (6.919 Delikte): Rang 352.
    • Relativ hoch sind die Arbeitskosten in der Stadt. Im Jahr 2004 kostete ein Arbeitnehmer sein Unternehmen im Schnitt 33.193 Euro (Bundesdurchschnitt 30.561 Euro). Rang 328 für die kreisfreie Stadt Mönchengladbach.