Das INSM-Regionalranking 2006

    Kreisfreie Stadt Bonn

    INSM-Regionalranking - das Stärken-Schwächen-Profil

    Kreisfreie Stadt Bonn

    Die meisten Hochqualifizierten landesweit!

    Die Bundesstadt Bonn belegt mit 53,2 Punkten Platz 137 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen belegt Bonn Platz 10 unter 54 Kreisen. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Ausbildungsplatzdichte. Wo Bonn punktet - und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

    Stärken

    • 18,6 Prozent aller Beschäftigten in Bonn sind hochqualifiziert (2005). Im Bundesdurchschnitt haben nur 7,5 Prozent der Beschäftigten einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Macht Rang 7 deutschlandweit und Platz 1 in NRW.
    • Die Einkommensteuerkraft in Bonn war im Jahr 2004 mit 341 Euro je Einwohner hoch. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer lag bundesweit bei durchschnittlich 216 Euro je Einwohner. Rang 30.
    • Auch bei der Ausbildungsplatzdichte kann Bonn im INSM-Regionalranking punkten: 100 Nachfrager standen statistisch betrachtet einem Angebot von 102,6 Ausbildungsplätzen gegenüber (2003). Bundesweit standen 100 Lehrstellenbewerbern durchschnittlich nur 96,8 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Rang 40.
    • 15,4 Prozent der Beschäftigten in Bonn arbeiten in schnell wachsenden Branchen. Bundesdurchschnitt sind 8,4 Prozent. Rang 27.

    Schwächen

    • Bonn leidet unter einer vergleichsweise hohen kommunalen Schuldenlast. Statistisch hatte jeder Einwohner dort im Jahr 2004 2.781 Euro zu schultern. Im Bundesdurchschnitt lagen die Schulden bei 1.438 Euro je Einwohner. Rang 418.
    • 12.185 Straftaten je 100.000 Einwohner wurden in der Bundesstadt im Jahr 2005 gemeldet. Bundesschnitt: nur 6.919 Delikte. Rang 407.
    • Bonn leistet sich vergleichsweise viel Verwaltung. Auf je 100 Einwohner kamen 2004 statistisch betrachtet 2,13 öffentlich Beschäftigte. Im Schnitt sind es bundesweit nur 1,5 Staatsdiener. Rang 386.
    • In Bonn beliefen sich die Arbeitskosten im Jahr 2004 auf 34.601 Euro und lagen damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 30.561 Euro. Rang 374.